Trinkwasser, unser Lebenselixier – warum ein Entsalzer an Bord so wichtig ist
Wie viel Wasser brauchst du eigentlich, um zu überleben?
Klingt simpel – bis du anfängst zu rechnen.
Unser Körper besteht zu rund zwei Dritteln aus Wasser. Unter normalen Bedingungen reichen etwa zwei Liter am Tag. Aber was passiert, wenn du mit zwölf Menschen auf einem Forschungskatamaran unterwegs bist – fernab von Häfen, Flüssen, Zivilisation?
Dann wird aus einer einfachen Rechnung plötzlich Realität.
- 12 Personen × 2 Liter Trinkwasser = 24 Liter täglich
- Dazu kommen Zähneputzen, eine schnelle Katzenwäsche, ein bisschen Hygiene: nochmal rund 12 Liter.
- Kochen? Weitere 4 Liter.
Macht: etwa 40 Liter pro Tag. Auf einen Monat gerechnet: 1.200 Liter.
Wo kommen 1,2 Kubikmeter Wasser her?
Mitten im Pazifik. Auf einem Atoll. Ohne Versorgung.
Lange Zeit dachten wir: Ein Entsalzer? Viel zu teuer. Schnell anfällig. Hohe Anschaffungskosten.
Wir haben gerechnet. Kanister eingeplant. Stauraum organisiert. Du siehst dich selbst im Bootsbauch hocken, Kanister verschieben, Deckel aufdrehen, umfüllen – immer mit einem Gedanken im Hinterkopf:
Reicht das noch?
Und dann triffst du jemanden, der dieses Problem nicht theoretisch kennt – sondern erlebt hat.
Julian Schlichtenmayer.
Segler. Maschinenbauingenieur. Gründer von Ocean-Spring Watermakers.
Einer, der auf seinen trans-ozeanischen Reisen immer wieder genau das erlebt hat: Anlagen, die ausfallen. Systeme, die nerven. Technik, die dich im falschen Moment im Stich lässt.
„So etwas baue ich nicht mehr ein – das ziehe ich richtig durch!“, bringt es der 37-Jährige auf den Punkt.
Und genau daraus entstehen seine Watermaker.
Was diese Anlagen ausmacht, spürst du nicht sofort. Du merkst es später.
Wenn du den Anker in einer flachen Bucht fallen lässt, idyllische Sandstrände um dich herum, kein Hafen weit und breit – und du nicht mehr rechnest.
Die Technik dahinter ist klar strukturiert:
Seewasser wird angesaugt und durch mehrere Vorfilter gereinigt
Eine Hochdruckpumpe baut rund 60 bar Druck auf
Das Wasser wird durch Membranen gepresst
Salz und Wasser trennen sich – im Tank landet sauberes Trinkwasser
Klingt technisch. Ist es auch.
Aber draußen fühlt es sich anders an.
Wie Sicherheit.
Wie Freiheit.
Wie die Gewissheit, bleiben zu können.
Gerade weil Seewasser aggressiv ist und Materialien angreift, zählt jedes Detail.
Deshalb setzt Ocean Spring Watermakers auf hochwertige, seewasserbeständige Komponenten – von der Hochdruckpumpe bis zur Membran. Robust, durchdacht, wartungsarm.
Und genau das war für uns entscheidend.
Wir haben begrenzte Energie an Bord. Also fiel unsere Wahl auf eine kompakte Anlage: den Watermaker DC60.
60 Liter pro Stunde – effizient, zuverlässig, passend zu unserem Setup.
Die Hochdruckpumpe kommt von Cat pumps® Deutschland. Ein Bauteil, das unter Druck einfach liefert.
Was uns aber wirklich überzeugt hat, ist mehr als Technik.
Es ist die Haltung dahinter.
„Meine Mission ist es, Seglern hochwertige und verlässliche Watermaker zu fairen Preisen anzubieten – damit Unabhängigkeit auf See kein Luxus bleibt. Und langfristig möchte ich dieses Know-how nutzen, um auch Menschen in wasserarmen Regionen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.“
Das trifft genau das, wofür wir stehen.
Wir bringen dieses Wissen weiter – in unsere Projekte zur Trinkwasseraufbereitung. Dort, wo Städte und Dörfer am Meer oder an Flüssen liegen, arbeiten wir daran, sauberes Trinkwasser zugänglich zu machen und autarke Lösungen zur Wassergenerierung zu schaffen.
Heute heißt das für uns:
Wir kommen an, lassen den Anker fallen und können bleiben. Aber wir müssen nicht mehr ständig rechnen. Wir sind unabhängig.
Und genau deshalb ist Julian heute nicht nur Teil unserer Expedition, sondern auch Partner und Berater für Trinkwasseraufbereitung innerhalb unserer FYD-Hilfsprojekte – dort, wo sauberes Wasser weit mehr ist als Komfort.
Julian – danke dir. Für dein Vertrauen. Für deine Technik. Und dafür, dass wir gemeinsam in die gleiche Richtung gehen.
👉 Mehr zu Ocean Spring Watermakers:
Ein Anker. Ein Abenteuer. Eine Mission.
Symbolische Übergabe mit Gewicht: Franz Lindemann (Geschäftsführer der Robert Lindemann KG) überreicht Anna von FYD-Adventure einen 33 kg schweren ROCNA Anker – für sicheres Ankern auf neuen Expeditionen.
Wir alle wissen: Ein guter Anker ist mehr als nur ein Stück Metall. Er ist das, was unser Schiff hält, wenn der Wind auffrischt. Wenn die Strömung stärker wird. Wenn wir eine Pause brauchen – sei es in einer ruhigen Bucht oder einem stürmischen Hafen.
Diesmal hat uns die Robert Lindemann KG mit einem echten Kraftpaket unterstützt: einem ROCNA Pflugschar-Bügel-Anker. Verzinkt. 33 Kilogramm schwer!
Warum ist ein guter Anker so entscheidend?
Ein Anker ist für ein Schiff wie die Handbremse für ein Auto – nur mit noch mehr Verantwortung.
Besonders bei einem Katamaran, wie wir ihn nutzen, spielt das richtige Ankergeschirr eine große Rolle. Denn Katamarane sind breiter und bieten dem Wind mehr Angriffsfläche als ein normales Segelboot.
Sie bewegen sich anders im Wasser – deshalb brauchen sie auch einen besonders starken Anker (oder mehrere).
Ein echtes Schwergewicht: der ROCNA 33 Pflugschar-Bügel-Anker kommt auf unserem Forschungskatamaran zum Einsatz
Bei Sturm oder starkem Wind kann ein Anker schnell mit mehreren Tonnen Zugkraft belastet werden.
Zum Vergleich: Bei Windstärke 12 – das ist ein Orkan mit 118 km/h – können auf unser 16-Meter-Boot Kräfte von bis zu 12 Tonnen wirken. Das ist so, als würde ein ganzer LKW am Anker ziehen!
Deshalb ist es wichtig, dass unser Anker sofort greift und maximalen Halt bietet – egal ob bei Wind, Strömung oder Wellen.
Warum ROCNA?
„Ganz einfach“, sagt Franz Lindemann, als wir ihn fragen. „Der hält. Und zwar richtig.“
Klingt simpel – ist aber eine echte Besonderheit „Viele Anker brauchen mehrere Versuche, bis sie sich im Boden eingraben. Der ROCNA dagegen greift beim ersten Versuch.“, erklärt Franz.
Er richtet sich beim Aufkommen von selbst richtig aus – dank seines speziellen Bügels – und vergräbt sich sofort, egal ob im Sand, Schlamm oder Seegras.
Im Test: Vergleich eines herkömmlichen Ankers mit einem Pflugschar-Bügel-Anker von ROCNA
Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Pflugschar-Design und Bügel.
Während viele herkömmliche Anker seitlich kippen oder sich erst nach einigem Hin und Her setzen, sorgt der Bügel dafür, dass der ROCNA sich von selbst richtig ausrichtet.
Das Pflugschar-Design sorgt dafür, dass der Anker sich sofort eingräbt – und dann auch bleibt, wo er hingehört. Durch seine spitz zulaufende, gebogene Form dringt er wie ein Keil in den Meeresboden ein – ganz egal ob Sand, Schlick oder Seegras.
Das Ergebnis: Maximaler Halt. Minimaler Stress.
Dieses System hat sich weltweit bewährt, besonders bei langen Reisen und anspruchsvollen Bedingungen.
Kippt nicht um: Der Bügel sorgt dafür, dass sich der Anker von selbst richtig ausrichtet.
Die Pflugschar – das Herzstück des ROCNA-Ankers: Form wie ein Keil, Funktion wie ein Versprechen: Sie gräbt sich tief ein und gibt sicheren Halt – in jedem Untergrund. Ob Sand, Schlick oder Seegras – der ROCNA bleibt, wo er soll.
Unsere Wahl: Vier Anker für maximale Sicherheit
Auf unseren Expeditionen setzen wir auf ein starkes Setup: vier Anker an Bord. So sind wir flexibel und auf jede Situation vorbereitet – ob bei Sturm, starker Strömung oder einfach für eine entspannte Nacht vor Anker.
Denn eines ist sicher: Ein guter Anker kann den Unterschied machen – zwischen Ruhe und Chaos, Komfort und Stress.
Verzinkt – und verwurzelt.
Der ROCNA-Anker ist verzinkt, damit er den Belastungen der See standhält – Rost, Salzwasser, Zeit. Die Zinkschicht schützt ihn, ohne ihn zu beschweren. Sie macht ihn stark, verlässlich und bereit für alles, was kommt.
Verzinkt = vorbereitet: Die Zinkschicht schützt unseren ROCNA-Anker vor Rost und Korrosion – für maximale Haltbarkeit auf langen Expeditionen im Salzwasser.
Und irgendwie erinnert uns das an Lindemann.
Auch das Familienunternehmen trägt so etwas wie eine Schutzschicht: die Erfahrung aus über 75 Jahren, gewachsen durch Generationen. Diese Tradition bewahrt, was wichtig ist – und lässt gleichzeitig Raum für Neues.
Wie beim Anker bedeutet das: Stabilität, die mitdenkt. Und Verlässlichkeit, auf die man sich wirklich verlassen kann.
Wie ein guter Anker: fest verankert, generationsübergreifend gewachsen – und mit einem starken Team im Rücken. Die Robert Lindemann KG steht für Halt, Vertrauen und Bewegung in die Zukunft.
Und genau deshalb passen die Robert Lindemann KG und der ROCNA-Anker so gut zu unserer Mission.
Wir freuen uns, ihn an Bord zu haben – für viele sichere, spannende Expeditionen mit FYD-Adventure.
Danke, Steffen – für fünf Jahre unschätzbare Unterstützung!
Steffen Paulus, Geschäftsführer der Paulus & Partner GmbH, mit Sohn Bruno in unserer Bootsbauwerkstatt – über fünf Jahre lang ein fester Anker unseres Projekts und sichtbarer Macher hinter zahlreichen hochwertigen Drucksachen
Unser FYD-Adventure wird von Unternehmen auf der ganzen Welt getragen – und manchmal liegt die größte Unterstützung ganz nah. Die Druckerei Paulus & Partner GmbH aus Manschnow im schönen Oderbruch, nur 20 km von unserem Bootsbaugrundstück entfernt, war über fünf Jahre ein fester Anker in unserem Projekt.
- 📇 Visitenkarten – über 2.000 Stück, immer griffbereit
- 📄 Broschüren – in drei Sprachen, auf edlem Papier
- 📌 Poster & Plakate – für Veranstaltungen und unser Gelände
- 🚩 Werbeplanen & Flaggen – weithin sichtbar, auch am Bootsbauplatz
- ⚓ Namen auf dem Mast – ein ganz persönlicher Ausdruck der Unterstützung
Unsere Bootsbauwerkstatt im Oderbruch – mit dem von Steffen Paulus gestalteten FYD-Adventure-Banner, das weithin sichtbar unsere Vision in die Welt trägt
Wer unser Projekt kennt, kennt auch Steffens Arbeit – sei es auf unserem Grundstück, im Fernsehen, auf den Autos oder direkt in der Hand.
Ein Herz für gute Gestaltung: Visitenkarten, Broschüren und Weltkarten – alles hochwertig gedruckt von Paulus & Partner GmbH. So wird unsere Mission greifbar, verständlich und weltumspannend kommuniziert.
Ein besonderer Moment: Steffen Paulus bringt vor laufender Kamera gemeinsam mit Morgan (Mitte) und Anna vom FYD-Team die Namen unserer Unterstützerinnen und Unterstützer auf den Mast – ein Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung
Gedruckt in Manschnow, getragen um die Welt: Steffen Paulus hat unsere Partnerlogos zum Leben erweckt – und damit unsere Idee von Gemeinschaft greifbar gemacht
Diese konstante, kreative und qualitativ hochwertige Unterstützung einer lokalen Druckerei wird oft unterschätzt – dabei ist sie ein integraler Bestandteil internationaler Kommunikation. Steffen hat das nie in Frage gestellt, sondern mit Herzblut, Humor und einem feinen Gespür für unsere Vision begleitet.
Steffen Paulus mit Sohn Bruno an Bord unseres Forschungskatamarans – ganz in der Nähe seiner Druckerei im Oderbruch. Auch beim Besuch in der Bootsbauhalle war sein Blick fürs Detail stets dabei.
Zum Jahresbeginn 2025 hat Steffen die Druckerei geschlossen. Eine Entscheidung, die wir – und sicherlich viele andere – sehr bedauern, aber nachvollziehen können: Eine Firma mit zehn Angestellten braucht mehr als nur Leidenschaft, sie muss sich auch wirtschaftlich tragen.
Wir danken Steffen und seinem Team von Herzen für die wunderbare Zusammenarbeit und wünschen allen einen erfolgreichen Start in den neuen beruflichen Lebensabschnitt. Ihr werdet uns fehlen – menschlich wie fachlich.
Der Mast wird zum Dankesbrief: Mit Herz und Hingabe hat Paulus & Partner GmbH die Namen all jener aufgebracht, die an uns glauben. Jeder Buchstabe steht für Vertrauen, für Rückenwind, für gelebte Verbundenheit. Ihr seid mehr als Unterstützende – ihr seid Teil unserer Reise
Übrigens: Ein ganz besonderer Teil dieser Zusammenarbeit war die Beschriftung unseres Masts – mit den Namen unserer Unterstützerinnen und Unterstützer.
👉 Wer seinen Namen noch darauf verewigen möchte, kann das jetzt noch tun – gegen eine Spende von 100 EUR (inkl. Spendenbeleg).
Einfach bei uns melden – wir freuen uns über jede weitere Handschrift auf unserem Weg!
Diese Skizze zeigt, wie aus vielen einzelnen Namen eine große Idee wächst. Werde Teil unserer Geschichte und segle mit uns – auf einem Mast, der Gemeinschaft, Mut und Zukunft trägt
Übrigens: Die Immobilie der ehemaligen Druckerei steht aktuell zum Verkauf. Wer sich im idyllischen Oderbruch professionell niederlassen möchte, hat hier die einmalige Chance, eine voll ausgestattete Gewerbeimmobilie mit Geschichte zu erwerben (Steffen Paulus: 01759403681).
Vom Aha-Moment zur Entscheidung – wie SAILTEC mit einer außergewöhnlichen Dichtung Teil unseres Forschungsabenteuers wurde
Frank und Anna von FYD-Adventure mit Björn Rump (CEO Sailtec) im Austausch über ein Detail, das den Unterschied macht.
Frank baut Boote. Seit über 40 Jahren.
Als Bootsbauingenieur hat er so ziemlich jede Wellenabdichtung gesehen – und geglaubt, dass ihn in dem Bereich nichts mehr überrascht.
Bis wir mit Björn Rump von Sailtec ins Gespräch kamen.
Björn, geschäftsführender Gesellschafter des technischen Ausrüsters für Boote und Yachten, stellt uns ein Dichtungssystem vor, das grundlegend anders aufgebaut ist als alles, was Frank bisher kannte. Keine Gummimanschette – stattdessen ein durchdachtes Konzept mit:
- Edelstahlfeder
- Graphitführung
- Silikonschlauch
- einem Edelstahlring mit zwei O-Ringen, die die Feder auf konstanten Druck halten
Ein Wellendichtungssystem, das anders denkt: mit Edelstahlfeder, Graphitführung, Silikonschlauch und präzisem Anpressdruck statt klassischer Gummimanschette.
Frank hört zu, fragt nach, hält die Komponenten in der Hand – und sagt irgendwann leise: „Okay – das ist neu. Und das macht Sinn.“
Heute ist die Lasdrop Gen2 Wellendichtung Teil unseres FYD-Adventure-Katamarans. Was als simples Fachgespräch begann, ist heute ein echtes Vertrauensprojekt – unter realen Bedingungen auf hoher See.
Technik trifft Haltung
„Was glaubt ihr, macht eine gute Wellendichtung wirklich aus?“, fragt Björn, während wir am Sailtec Messestand auf der BOOT 2025 gemeinsam das Lasdrop-System begutachten.
Die Antwort kommt präzise, fast beiläufig – und mit einem Lächeln:
„Dass sie dichthält.“
Das Lasdrop Gen2-System wirkt auf den ersten Blick schlicht, ist aber alles andere als gewöhnlich. Hergestellt in den USA, gebaut für kompromisslosen Einsatz auf See: robust, wartungslos, durchdacht.
Hightech, dem man sein Etikett nicht ansieht – aber sein Vertrauen schenkt.
Zwei Wellen, kein Spielraum
„Zwei Wellen, null Spielraum“, bringt es Björn auf den Punkt. „Und genau dafür ist das Lasdrop-System gemacht.“
Das Besondere liegt im Detail
Was das Lasdrop Gen2 so außergewöhnlich macht, zeigt sich im Aufbau – und in der Logik dahinter:
- Graphit statt Gummi
Eine wassergeschmierte Graphitführung hält die Welle präzise in Position. Sie reduziert Vibrationen, spart Wartung – und hält länger durch als jedes Gummi.
Das Besondere liegt im Detail: Die wassergeschmierte Graphitführung des Lasdrop Gen2 hält die Welle exakt – vibrationsarm, wartungsfrei und langlebiger als Gummi.
- Flexibel dicht:
Ein speziell gefertigtes Silikonrohr verbindet Stevenrohr und Graphitbuchse. Beweglich, langlebig, dauerhaft dicht.
Das Silikonrohr verbindet Stevenrohr und Graphitbuchse – beweglich gelagert, seefest verbunden, dauerhaft dicht.
- Druck halten statt nachgeben:
Auf der Welle sitzt ein Edelstahlteil mit integrierter Feder. Exakt 7 mm Anpressdruck – konstant und automatisch. Diese Feder gleicht Bewegungen aus – nicht, wie sonst üblich, eine Gummimanschette.
Eine kleine Lösung mit großem Effekt.
Konstanter Druck, clevere Lösung: Die integrierte Edelstahlfeder hält exakt 7 mm Anpressdruck – automatisch und ausgleichend, ganz ohne Gummimanschette.
Mehr als nur Dichtung: Steuerrad & Dinghy-System
Während wir über Wellenabdichtung sprechen, zeigt uns Björn zwei weitere Produkte aus dem Hause Sailtec – beide klar, funktional, vielseitig.
Leicht, robust, individuell: Das Carbon-Steuerrad von Carbonautica bringt Gefühl ins Steuer – und bleibt auch bei rauem Wetter verlässlich in der Hand
Das Carbon-Steuerrad von Carbonautica
Bald Teil unseres Forschungskatamarans -und der Unterschied ist sofort spürbar:
- Gewicht reduzieren
Das ultraleichte Carbon-Rad bringt nicht nur weniger Masse, sondern mehr Gefühl ins Steuer. - Stabil bleiben, wenn’s rau wird
Trotz Leichtbau absolut seefest – hier kann sich der Steuermann auch bei dickem Wetter richtig festhalten. - Gestalten, was passt
Form, Oberfläche, Durchmesser – das Rad lässt sich individuell anpassen. An Schiff, Steuerstand und Crew.
Auch wenn wir es nicht an Bord verbauen: Das System hat uns ehrlich beeindruckt.
- Heben ohne Kraftakt
Auch bei Schwell lässt sich ein Beiboot kontrolliert und sicher an Bord holen. - Individuell einsetzbar
Der Tower passt sich jedem Boot an - Mehr als nur fürs Dinghy
Auch Außenborder oder Solarpanels lassen sich damit sicher heben und anbauen. Ein System für enge Räume – mit überraschend viel Potenzial für alle Bootstypen.
Tower in a Box®: Das kompakte System hebt Beiboot oder Außenborder sicher an Bord – und sogar ein Solarpanel hat darauf Platz. Stabil, durchdacht, platzsparend
Testbedingungen: echt, nicht simuliert
Unser Schiff ist kein Ausstellungsstück.
Wir fahren durch alle Klimazonen, bei jedem Wetter – und über Jahre hinweg.
120.000 Seemeilen. Über eine Million Wellenstöße.
Für die Lasdrop-Dichtung heißt das: Langzeittest unter echten Bedingungen.
Kein Labor. Kein Schonbetrieb. Sondern: Meer, Wind, Salz – und Zeit.
Zusammenarbeit, die trägt
Mit Sailtec haben wir einen starken Partner gewonnen.
Mehr als 100 Unternehmen weltweit unterstützen FYD-Adventure – als Beitrag zur angewandten Forschung, als Testumfeld für maritime Innovationen und als Gemeinschaftsprojekt mit Haltung.
Übergabe der intelligenten Lasdrop-Gen2 Wellendichtung: Björn von SAILTEC übergibt symbolisch eine Wellendichtung an Anna von FYD-Adventure
Vom Bauteil bis zur Idee, vom Steuerstand bis zum Labor: Was uns verbindet, ist der Anspruch, Technik besser zu machen – nicht für Rekorde, sondern für den Alltag auf dem Wasser.
Danke, Sailtec
Danke an Björn und das ganze Team – für Vertrauen, Offenheit und ein System, das uns wirklich überzeugt hat.
Ein bedeutungsvoller Moment: Handshake zwischen Frank und Björn – Sailtec ist einer von über 100 Partnern, die dieses Projekt unterstützen.
Schutz, der bewegt – wie Fenderbezüge unsere Reise an die Grenzen des Meeres begleiten
Sami und Mirjam von PALOMA Maritim zeigen, wie’s geht: Der individuell bestickte Bezug passt sogar auf diesen XXL-Fender – Maßarbeit mit Stil.
Schutz, der bewegt – das klingt nach Technik. Aber in unserem Fall bedeutet es weit mehr. Wenn wir mit unserem Katamaran in abgelegenen Buchten anlegen, wenn wir Walen lauschen oder mit Einheimischen über das Leben am Meer sprechen, dann ist es oft ein unscheinbares Detail, das diesen Moment erst möglich macht: unsere Fenderbezüge.
Sie federn ab, was zwischen Wasser und Land passiert – und geben uns Sicherheit, um dort zu forschen, wo das Meer beginnt zu erzählen. Über Veränderungen, über Zusammenhänge, über das Leben selbst.
Wir legen an. Leise kluckert das Wasser gegen den Rumpf, Fender streifen sanft an der Hafenmauer entlang. Und genau hier zeigt sich, wie wichtig jedes Detail ist: Unsere neuen Fenderbezüge von fenderbezuege.de dämpfen nicht nur die Berührung – sie geben unserem Forschungskatamaran etwas Eigenes.
„Wir wollten, dass man auf den ersten Blick erkennt: Das ist mehr als ein Boot. Das ist ein Projekt mit Seele“, sagt Mirjam, als sie uns auf der BOOT 2025 die individuell gefertigten Bezüge überreicht.
Ein Moment, der mehr bedeutet als eine technische Ausstattung. Es ist ein Zeichen echter Unterstützung.
Von der Idee zur Überzeugung – fenderbezuege.de
Was als kleine Idee an einem Steg begann, ist heute ein fester Begriff im Wassersport. Mirjam und Sami von fenderbezuege.de stehen für maßgeschneiderte Qualität, echte Handarbeit und eine Begeisterung, die man sofort spürt.
„Wir wollten etwas schaffen, das nicht nur praktisch ist, sondern schön – und wertschätzend gegenüber dem, was Boote für viele bedeuten“, erzählt Sami.
Ihre Fenderbezüge sind passgenau genäht, UV-beständig, langlebig – und vor allem: mit Sorgfalt gemacht. Jeder Bezug ist ein Unikat.
Unser FYD-Adventure: Warum diese Bezüge mehr sind als Schutz
Verlässliche Partner: Frank und Anna von FYD-Adventure nehmen auf der Messe die neuen Fenderbezüge von Sami und Mirjam (PALOMA Maritim) persönlich in Empfang – bereit für die nächste Etappe unseres Forschungsprojekts
Wenn wir mit unserem Forschungskatamaran anlegen – sei es in einem kleinen Fischerdorf in Skandinavien, an einem wilden Küstenstreifen in Schottland oder in einer ruhigen Bucht irgendwo zwischen zwei Welten – dann sind es unsere Fenderbezüge, die zuerst Kontakt aufnehmen. Sie federn sanft den Moment ab, in dem Wasser auf Land trifft.
Und genau da beginnt unsere Arbeit.
Wir steigen aus – nicht nur, um uns umzusehen, sondern um zu verstehen.
🌊 Wir analysieren Wasserproben, messen chemische Werte, erfassen Veränderungen, die oft unsichtbar bleiben – aber viel über den Zustand unserer Meere erzählen.
🧠 Wir arbeiten mit Künstlicher Intelligenz daran, die Klicklaute und Gesänge von Walen zu entschlüsseln – um ihrer Sprache eine Brücke zu uns zu bauen.
👣 Wir begegnen Menschen, die mit dem Meer leben: Fischer, Biologinnen, Kinder mit Fragen, Alte mit Geschichten. Ihre Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen fließen in unsere Forschung ein.
🌿 Und wir beobachten – Pflanzen, Tiere, Strömungen. Über wie unter Wasser. Wir hören hin, statt nur zu sehen.
Unser FYD-Adventure ist keine rein wissenschaftliche Expedition – es ist eine Reise in das Zusammenspiel von Natur, Kultur und Technologie.
Die Fenderbezüge? Sie sind Teil davon. Sie schützen unser schwimmendes Zuhause bei jedem Anlegen – und machen möglich, dass wir sicher an Land gehen können, um das Leben dort zu entdecken, wo Meer und Mensch aufeinandertreffen.
PALOMA Maritim – der Partner im Hintergrund
Hinter fenderbezuege.de steckt mehr als eine Marke – es ist die Leidenschaft fürs Meer. Die hochwertigen Fenderbezüge schützen Boote und verlängern deren Lebensdauer.
PALOMA Maritim, das Unternehmen hinter fenderbezuege.de, teilt diese Vision und bietet ebenfalls nachhaltige maritime Produkte, die das Leben auf dem Wasser erleichtern.
Dass fenderbezuege.de unser Projekt unterstützt, bedeutet für uns Vertrauen. Ihre maßgeschneiderten Bezüge sorgen dafür, dass unser Katamaran sicher bleibt, egal, ob wir in stürmischen Wellen oder ruhigen Buchten anlegen.
Ein Highlight: Mirjam und Sami schenkten uns Poloshirts für die Crew, bestickt mit ihren Marken – ein wunderbares Zeichen ihrer Unterstützung.
Was uns besonders gefällt: Bei fenderbezuege.de kann man fast jedes Textil nach Wunsch besticken lassen – von Schuhen über Poloshirts bis hin zu Fenderbezügen.
Mit fenderbezuege.de und PALOMA Maritim an unserer Seite wissen wir, dass unser Projekt sicher im Hafen verankert ist, während wir in unser Abenteuer starten.
Was zählt, ist das Detail – und die Haltung dahinter
Schon beim ersten Auspacken und Anprobieren war klar: Diese Bezüge sind mehr als Zubehör. Sie sind durchdacht. Robust, aber weich. Schutz, der sich einfügt – ohne aufzutragen.
„Wir behandeln jedes Boot, als wär’s unser eigenes“, sagt Sami.
Und genau das spürt man – schon lange bevor wir überhaupt ablegen.
Echtes Miteinander – kein leeres Versprechen
Was uns an dieser Partnerschaft so begeistert: Sie ist ehrlich.
Keine leeren Worte, kein Marketing-Sprech – sondern echte Menschen, die mitdenken, mitfühlen, mitmachen. Genau so verstehen wir unser FYD-Adventure: als Gemeinschaft, in der jede*r etwas beiträgt.
„Ihr seid unterwegs, um etwas zu bewegen“, sagte Mirjam zum Abschied. „Wir wollten etwas mitgeben, das euch auf dieser Reise begleitet – und schützt.“
Starke Partner, starker Halt: Hand in Hand mit Sami und Mirjam von fenderbezuege.de – ihre Bezüge schützen unseren Katamaran, ihr Support trägt unsere Idee
Danke für euren Einsatz – und euer Vertrauen
Liebe Mirjam, lieber Sami – wir sagen Danke.
Danke für die Sorgfalt in jedem Detail.
Danke für das Vertrauen in unser Projekt.
Danke, dass ihr an Bord seid.
Euer Beitrag schützt nicht nur unseren Katamaran – er zeigt, was möglich ist, wenn Menschen mit Leidenschaft zusammenarbeiten.
Willkommen an Bord des FYD-Adventures. Wir freuen uns auf alles, was noch kommt! 🌊🚤💙
Niemand spricht darüber. Alle wollen sie: Toiletten, die man vererben kann
Anna von FYD-Adventure mit Ingo Froese, Geschäftsführer von Rheinstrom, auf der boot 2025 in Düsseldorf – inspiriert von robusten Lösungen für die nächste Expedition.
Bei einem der sensibelsten Themen an Bord setzen wir auf echte Qualität: Yacht-Toiletten von der Rheinstrom Pumpenfabrik. Unsere Reise führt uns durch Eiseskälte, tropische Hitze und hohe Wellen – mit zwei Bordtoiletten, deren bronzene Pumpensysteme zeigen sollen, was wirklich in ihnen steckt.
Wer jemals ein Marine-WC erklären musste, weiß: Das kann Nerven kosten – vor allem, wenn Gäste an Bord sind, die das System nicht kennen. „Also… bitte kein Papier reinwerfen… oder doch? Pumpen? Hebeln? Wann? Wie oft?“ – diese Fragen kennt jeder, der schon mal mit einem Schiff unterwegs war.
Kein Wunder also, dass die Einweisung in die Keramikabteilung unter Deck regelmäßig für nervöses Grinsen sorgt. Umso beruhigender ist es, wenn die Technik hinter den Kulissen zuverlässig funktioniert – ohne Elektronik-Stress, ohne Kunststoff-Brüche, ohne unangenehme Gerüche. Genau dafür steht seit über 60 Jahren die Rheinstrom Pumpenfabrik aus Koblenz.
Und ja – es gibt tatsächlich Toiletten, die man vererben kann. Aus Bronze gegossen, gebaut für die Ewigkeit. Was wir auf der boot Düsseldorf am Rheinstrom-Messestand entdeckt haben, hat uns ehrlich beeindruckt.
Messe-Moment: Bronze zum Anfassen
Detailaufnahme einer Yachttoilette mit Pumpensystem aus Bronze – Technik pur zum Anfassen
Anna und Frank standen auf der Messe vor einer Rheinstrom-Toilette – allerdings nicht eingebaut, sondern komplett in ihre Einzelteile zerlegt. Wie eine technische Zeichnung zum Anfassen: massive Bronzeteile, sauber gefräste Ventile, solide Hebel. Kein Plastik, keine wackeligen Komponenten. Alles wirkt schwer, wertig – und als würde es Jahrzehnte überdauern.
Frank musste nicht lange überlegen: „Ein Pumpensystem aus Bronze? Das klingt nach Technik, die mit uns um die Welt kommt – und dabei nicht schlappmacht.“
Treffen mit dem Chef: Ein Klo wie eine Ehe
Ingo mit Anna und Frank von FYD-Adventure im Fachsimpelmodus am Rheinstrom-Messestand auf der boot 2025 in Düsseldorf
Ein paar Minuten später standen wir im Gespräch mit Ingo Froese, dem Geschäftsführer von Rheinstrom. Ein Mann, der seine Produkte liebt und kennt – und mit einem Augenzwinkern über deren Langlebigkeit spricht:
„Unsere WCs halten länger als manche Ehen. 30 Jahre und mehr sind keine Seltenheit.“
Ein Satz, der nachhallt – und tatsächlich durch zahlreiche Rückmeldungen von Bootseigner:innen gestützt wird. Rheinstrom-Kund:innen erzählen regelmäßig von Bordtoiletten, die seit Jahrzehnten zuverlässig funktionieren – oft länger als das Boot selbst.
Flüssigkeiten an Bord? Rheinstrom bewegt sie.
Rheinstrom ist längst kein Geheimtipp mehr. Was die Koblenzer Manufaktur seit über sechs Jahrzehnten entwickelt, hat sich nicht nur bewährt – es gilt als Referenz für langlebige Bordtechnik. Dabei geht es längst nicht nur um Toiletten, sondern um alles, was an Bord von Yachten, Forschungsschiffen oder in der Berufsschifffahrt mit Flüssigkeiten zu tun hat: fördern, filtern, reinigen, entsorgen.
Oder wie Ingo es mit einem Lächeln sagt: „Wir bauen alles, was Flüssigkeiten bewegt – außer vielleicht Cocktails.“
Pumpen für Yachttechnik – von der Standardlösung bis zur maßgeschneiderten Version bietet Rheinstrom Komponenten für jeden Bedarf
Vom Frischwassertank bis zur Fäkalienabsaugung – Rheinstrom bewegt Flüssigkeiten an Bord dorthin, wo sie gebraucht werden. Und wieder weg:
- Pumpen für Frischwasser, Schmutzwasser und Diesel
- Wasserdruckanlagen, die für gleichmäßigen Fluss sorgen – auch bei langen Leitungen
- Klärsysteme für Fäkalientanks – konzipiert für Dauerbetrieb und Langstrecken
- Absaugstationen für die saubere Entsorgung im Hafen
- Tankentkeimung mit Purion – für keimfreies, sicheres Trinkwasser
Was alle Produkte verbindet?
Sie halten über Jahre und liefern stets beste Leistung. Bei Rheinstrom denken die Ingenieure an jedes Detail und sorgen dafür, dass jedes Produkt auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktioniert – so wie wir es auf unserer 10-jährigen Forschungsreise brauchen. Die Technik ist so robust und langlebig, dass sie uns auf der Reise durch tropische Hitze, arktische Stürme und raues Wetter nie im Stich lässt.
Die „unzerstörbare“ Yachttoilette
Der wahre Star am Messestand: die Toilette selbst. Kein Detail wirkt überflüssig, kein Teil billig. Es ist das Gegenteil der typischen Nasszelle, die man am liebsten ignorieren würde.
„Will ich haben!“ In diese Schiffstoilette haben sich Anna und Frank sofort verliebt: das elektrische Rheinstrom-WC (Modell Y 10-12 V groß)
„Das Pumpensystem unserer WCs besteht komplett aus Bronze. Kein Plastik, keine Sollbruchstellen, keine Abnutzung“, erklärt Ingo. „Die Technologie ist so gut, dass viele Kunden eher das Boot tauschen als das Klo.“
Kommt auf unserem Forschungskatamaran zum Einsatz: Das klassische, robuste Handpumpen-WC von Rheinstrom, Modell Y2 RG groß
Man spürt: Diese Produkte sind für echte Seefahrer:innen gemacht – nicht für Showrooms oder Charter-Wochenenden. Wer einmal eine Rheinstrom-Toilette an Bord hatte, will nichts anderes mehr.
FYD-Langzeittest: Zwei Toiletten – manuell & elektrisch
Für unsere 10-jährige Forschungs- und Segelreise rund um den Globus hat uns Rheinstrom gleich zwei Toiletten zur Verfügung gestellt – und zwar nicht zum Anschauen, sondern für den echten Dauereinsatz unter wechselnden Bedingungen:
Rheinstrom-WC Y2 RG groß (manuell): Das klassische, robuste Handpumpen-WC – unabhängig, zuverlässig, spülstark.
Rheinstrom-WC Y 10-12 V groß (elektrisch): Mit Fußhebel und Haube – für mehr Komfort, auch bei rauer See.
Unsere Route führt über fünf Kontinente, extreme Klimazonen und schwierige Reviere:
- Spitzbergen: Eiskalte Temperaturen, gefrorene Leitungen, klamme Finger – hier muss eine Toilette funktionieren, auch wenn der Rest des Bootes gefühlt einfriert.
- Nordwestpassage: Raues Wetter, schneidende Winde und starke Bewegung machen jedes Bordmanöver zur Herausforderung – auch den Toilettengang.
- Atlantiküberquerung: Wellen, Schräglage, Dauernutzung – auf See zählt jeder Handgriff, jede Dichtung.
- Polynesien: Tropische Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, intensiver Salzwasserkontakt – hier zeigt sich, wie widerstandsfähig das Material wirklich ist.
- Wechselnde Crews: Unsere Gäste sind Wissenschaftler:innen, Forscher:innen, Journalist:innen – viele ohne Bootserfahrung. Das WC muss selbsterklärend und robust sein, auch bei rabiater Bedienung.
Beide WCs sind auf unserer Reise dabei. Sie müssen sich in der Praxis bewähren – bei rauem Wetter, auf langen Törns und mit verschiedenen Crew-Mitgliedern, die unterschiedliche Anforderungen an ein funktionierendes WC haben.
Die echten Tests kommen noch. Aber eines steht jetzt schon fest: Unser bronzener Thron wird uns in den härtesten Momenten treu zur Seite stehen. Diese Toiletten sind nicht nur ein technisches Wunderwerk, sie sind unser verlässlicher Begleiter, der uns niemals im Stich lassen wird.
Was bleibt nach dem Besuch auf der Messe?
Ganz einfach: Vertrauen. In ein Produkt, das funktioniert, egal was kommt. In eine Firma, die zuhört. Und in eine Technik, die nicht nur durchhält – sondern dabei auch noch gut aussieht.
„Toiletten, über die niemand spricht – weil sie einfach funktionieren.“
Danke, Rheinstrom!
Ein großes Dankeschön an Ingo Froese und das gesamte Team der Rheinstrom Pumpenfabrik – für eure Unterstützung, eure Begeisterung und eure kompromisslos guten Produkte. Wir freuen uns auf viele Jahre Bordalltag mit euren Toiletten, Pumpen und Systemen.
Acht POLYFORM Fender schützen den FYD-Katamaran vor Beschädigungen
Franz Lindemann und Anna Charlotte Wirth von FYD-Adventure bei der symbolischen Übergabe der Polyform-Fender
Wer auf dem Wasser unterwegs ist, braucht Ausrüstung, die sich bewährt hat. Die Robert Lindemann KG steht seit fast einem Jahrhundert für Qualität im Yachtzubehör. Seit zwei Jahren unterstützt uns das Hamburger Unternehmen nun bei unserem Forschungskatamaran FYD-Adventure. Diesmal mit acht Polyform-Fendern, die unsere Segelyacht vor Beschädigungen schützen.
Doch wer steckt hinter der Firma Robert Lindemann? Und was hat ein fünfstöckiges Lagerhaus damit zu tun? Ein Blick hinter die Kulissen.
Ein Familienunternehmen mit Geschichte
Als wir Franz Lindemann das erste Mal auf der boot 2024 treffen, fällt sofort auf: Der junge, dynamische Geschäftsführer lebt für das, was er tut.
„Lindemann gibt es schon seit über 90 Jahren: familiengeführt, mittlerweile in der vierten Generation. Mein Urgroßvater hat es aufgebaut, mein Großvater und mein Vater haben es weiterentwickelt, und ich darf es nun mit frischen Ideen in die Zukunft führen.“
Wir sind beeindruckt – und noch mehr, als wir später das Lagerhaus in Hamburg besuchen. Fünf Stockwerke voll mit maritimer Ausrüstung, alles für Händler, Segelmacher und Bootsbauer. Egal ob klassische Beschläge, moderne Winschen oder eben Fender: Lindemann bietet ein gigantisches Sortiment für Profis aus dem Wassersport und der Industrie – und das europaweit.
Das Herz der Robert Lindemann KG in Hamburg: Ein fünfstöckiges Lagerhaus voller maritimer Ausrüstung – von hier aus wird Yachtzubehör europaweit versandt.
Ein echtes Highlight: Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile über 60 Mitarbeitende, die mit viel Engagement und Fachwissen zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Ein tolles Team, das den Erfolg von Lindemann ausmacht und das Unternehmen mit Leidenschaft in die Zukunft führt.
Warum POLYFORM Fender?
Unsere neuen Fender stammen von Polyform U.S. – doch was macht sie so besonders?
Unsere Langfender von POLYFORM U.S. haben die Maße 76 x 28 cm.
„Diese Fender aus hochwertigem, nahtlosem PVC sind extrem langlebig, widerstandsfähig gegen UV-Strahlung und in verschiedenen Härtegraden erhältlich, je nach Einsatzzweck“, erklärt Franz.
Genau das brauchen wir. Unsere Fender müssen Wind, Wetter und intensiver Belastung standhalten.
Polyform U.S. produziert für den Weltmarkt und für die rauesten Einsatzbereiche, etwa für Hochseefischer. Ihre Fender müssen überall halten – ob bei eisigen Temperaturen, glühender Hitze, starker UV-Belastung oder heftigem Sturm. Sie sind weltweit einsetzbar und für extreme Bedingungen ausgelegt.
Die F-Fender von POLYFORM U.S., auch als Doppelaugenfender bekannt, bieten eine breite Auswahl:
Sie sind in 12 Größen erhältlich und seewasserbeständig – perfekt für den Einsatz weltweit.
Ein weiterer Qualitätsfaktor ist das Gewicht: „Wir haben die Fender einmal im leeren Zustand gewogen – und sie sind schwerer als viele andere“, erzählt Franz. Ein klares Zeichen dafür, dass Polyform mehr Material einsetzt und auf Stabilität setzt.
Bei der Herstellung nutzt Polyform ein Rotationsverfahren, ähnlich wie bei der Produktion von Schokoladenhasen. Das dabei verwendete PVC ist von hoher Qualität und verleiht den Fendern eine gleichmäßige Festigkeit sowie hohe Widerstandsfähigkeit.
Franz erklärt, wie ein Polyform Fender hergestellt wird
Lindemann ist nicht nur Fender-Lieferant – sie haben uns bereits mit mehreren Produkten unterstützt: „Ihr bringt Unternehmen und Forschung zusammen. Wissenschaft trifft Praxis – und das auf einem Katamaran!“, sagt Franz.
Danke, Franz, danke ans Lindemann-Team! Wir freuen uns darauf, eure Fender an Bord zu haben und euch bald wiederzusehen!
Wenn jede Sekunde zählt: Der easy2MOB von Weatherdock im Ernstfall
Alfred stellt den easy2MOB-Sender vor
Stell dir vor, du bist mitten auf dem Ozean. Rings um dich nichts als Wasser. Der Himmel ist schwarz, der Wind pfeift durch die Segel – und dann passiert es: Ein Crewmitglied geht über Bord. Ein falscher Schritt, eine plötzliche Welle, ein unvorhersehbarer Moment. Sekunden entscheiden jetzt über Leben und Tod.Was tust du? Wo ist das Crewmitglied? Die Wellen verdecken die Sicht, die Dunkelheit verschluckt jede Bewegung.
„Genau für diesen Moment haben wir den easy2MOB entwickelt“, sagt Alfred Kotouczek, Mitgründer von Weatherdock, als wir ihn und Michael Knipp auf der BOOT 2025 in Düsseldorf treffen. Vor unseren Kameras erklärt er, wieso dieses Gerät Leben retten kann. In seiner Hand hält er den kleinen Sender, der für genau solche Situationen gemacht wurde. „Denn wer auf See unterwegs ist, weiß: Eine schnelle Reaktion kann alles verändern.“
Der easy2MOB-Sender: klein, handlich und einfach zu bedienen
Alfred hebt den Sender – ein kompaktes, leichtes Gerät, das bequem in eine Handfläche passt. „Der easy2MOB ist so klein, dass ihr ihn kaum bemerkt, wenn ihr ihn tragt. Aber sobald ihr ihn braucht, zählt jede Sekunde – und dann funktioniert er automatisch.“
Michael Knipp (links) und Alfred Kotouczek (rechts) von Weatherdock zeigen Frank und Anna von FYD-Adventure, wie einfach der easy2MOB-Sender in der Rettungsweste verstaut wird.
Alfred nimmt den Sender und zeigt, wie einfach er an einer Rettungsweste befestigt wird: „Über eine dünne Schnur wird der Sender an der Weste fixiert. Er bleibt unauffällig – aber jederzeit einsatzbereit.“
Alfred zeigt, wie's geht: Der Sender wird mit einer dünnen Schnur an der Rettungsweste befestigt – sitzt sicher, stört nicht und ist immer einsatzbereit
Der Mechanismus, der Leben retten kann
Alfred erklärt: „Das Geheimnis ist die Wasseraktivierung. Sobald der Sender mit Wasser in Berührung kommt, löst er automatisch aus – innerhalb von Sekunden. Dann sendet er sofort ein AIS-Notfallsignal.“
Michael ergänzt: „AIS steht für Automatisches Identifikationssystem. Normalerweise orten sich Schiffe damit gegenseitig. Der easy2MOB nutzt dieses System, um Menschen zu finden.“
Klar und deutlich: Das UKW-Funkgerät empfängt eine 'Mann über Bord'-Meldung – schnelle Reaktion ist gefragt!
Alfred erklärt auf dem GARMIN Kartenplotter, welche Informationen bei einem MOB-Signal angezeigt werden.
Sobald das Signal gesendet wird, erscheint die Position der Person auf dem Kartenplotter oder AIS-Empfänger – präzise markiert. „Ihr müsst nicht suchen. Ihr wisst genau, wo sich die Person befindet.“
Und dann das Wichtigste:
„Zusätzlich ertönt ein lauter Alarmton an Bord – das MOB-Signal. Es weckt jeden auf und macht klar, dass jetzt gehandelt werden muss.“
Der GARMIN Kartenplotter zeigt auf der Karte die exakte Position, die der easy2MOB-Sender übermittelt – auf den Zentimeter genau.
Er schwimmt – und bleibt sichtbar
Doch was, wenn hohe Wellen die Sicht versperren?
„Der easy2MOB wurde so konstruiert, dass er nicht untergeht“, erklärt Alfred. „Er schwimmt direkt neben der Person im Wasser. Auch wenn das Crewmitglied nicht mehr sichtbar ist, bleibt das Signal aktiv.“
Michael fügt hinzu: „Es gibt nichts Schlimmeres, als zu wissen, dass jemand im Wasser ist, ihn aber nicht zu finden. Genau da macht unser Sender den Unterschied.“
Einfachheit, die zählt
„Genau das war unser Ziel“, sagt Alfred. „Es gibt genug Dinge, die auf einem Boot kompliziert sind. Die Sicherheit eurer Crew sollte es nicht sein.“
Alfred trägt eine Rettungsweste mit integriertem easy2MOB-Sender. Er erklärt, wie sich der Sender im Wasser selbst aktiviert.
Michael hebt den Sender noch einmal hoch: „Er ist leicht, klein – aber im Ernstfall Gold wert. Ihr tragt ihn in der Rettungsweste, merkt ihn kaum. Doch wenn ihr ins Wasser fallt, sendet er sofort das Signal. Kein Drücken, kein Einschalten. Einfach nur drin – und sicher.“
Lange Batterielaufzeit für maximale Sicherheit
Die Batterie des easy2MOB-Senders muss nicht täglich aufgeladen werden. Sie aktiviert sich erst, wenn sie gebraucht wird, und hält dann je nach Temperatur mindestens 12 Stunden (-20°C) oder über 24 Stunden (0°C). Im Standby-Modus bleibt der Energieverbrauch minimal, sodass die Batterie je nach Modell bis zu 5 Jahre hält. Ein regelmäßiger Check stellt sicher, dass der Sender jederzeit einsatzbereit ist.
Weatherdock stattet die FYD-Stammcrew mit easy2MOB Sendern aus
Wir halten die Sender in der Hand, die Alfred uns überreicht. Kleine Geräte – mit einer großen Wirkung.
„Ihr seid oft auf Expeditionen unterwegs, fahrt in Gebiete, wo es keine schnelle Hilfe gibt. Da ist es umso wichtiger, dass ihr euch auf eure Technik verlassen könnt“, sagt Alfred.
Handshake mit Alfred und Anna: Weatherdock stattet die FYD-Stammcrew mit easy2MOB-Sendern aus
Und genau das tun wir. Dank Weatherdock ist unsere Crew jetzt noch sicherer unterwegs.
Ein riesiges Dankeschön an Alfred, Michael und das gesamte Team von Weatherdock – für eure Unterstützung, für eure Technik und für das gute Gefühl, das ihr uns mit auf die Reise gebt.
Die verzweifelte Sicht eines Skippers
Es gibt kaum eine schlimmere Vorstellung für einen Skipper: Ein Crewmitglied ist über Bord gegangen – irgendwo da draußen, allein im dunklen, endlosen Wasser. Die Wellen verschlingen die Hilferufe, die Kälte greift gnadenlos nach dem Körper. Und während die Sekunden ticken, wächst die Angst: Wird der Vermisste rechtzeitig gefunden?
An Bord entscheidet jeder selbst, ob er eine Rettungsweste trägt. Eine Entscheidung, die über Leben und Tod bestimmen kann. Mit einer Weste gehst du nicht unter – dein Kopf bleibt über Wasser, dein Körper wird gehalten. Doch eine quälende Frage bleibt: Weiß jemand an Bord, dass du fehlst? Oder schlafen alle noch in vermeintlicher Sicherheit?
Die Zeit ist dein größter Feind. Jede Minute kann den Unterschied zwischen Rettung und Verschwinden bedeuten. Doch es gibt eine Lösung: Ein kleiner easy2MOB-Sender in deiner Rettungsweste kann den Unterschied zwischen Hoffnung und Verzweiflung bedeuten. Er alarmiert die Crew sofort, reißt sie aus dem Schlaf und setzt die Rettungskette in Gang.
Sichere dir diese Chance. Warte nicht darauf, dass man dich zufällig bemerkt – sorge selbst dafür, dass du nicht nur über Wasser bleibst, sondern auch gefunden wirst.
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